LASEK


Das LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) Operationsverfahren hat sich aus dem ursprünglichen Excimer-Laser Korrekturverfahren (PRK) entwickelt, welches seit 1986 bekannt ist.

Oberste Zellschicht, Epithel wird zur Seite geschoben
Epithel wird zur Seite geschoben
Die Hornhaut ist zur Laserbehandlung bereit
Hornhaut ist zur Behandlung bereit

Auf die Präparation eines Hornhautdeckels (Flap) wird verzichtet. Es wird nur die Deckzellschicht (Epithel) der Hornhaut nach Vorbehandlung mit verdünntem Alkohol zur Seite geschoben. Diese kann auch durch den Laser entfernt werden (no-touch-Verfahren). Danach wird in der darunter freiliegenden Hornhautschicht die Modellierung mit dem Excimer Laser in gleicher Weise wie bei einer LASIK vorgenommen. Es ist dabei auch die Anwendung von individualisierten Abtragungen möglich. Im Anschluss kann die Deckzellschicht wieder über die gelaserte Hornhautoberfläche geschoben werden. Eine Verband-Kontaktlinse schützt diese noch nicht fest verwachsene Oberflächenschicht während 3 bis 5 Tagen bis zur endgültigen Heilung und kann dann entfernt werden. Bis zur vollständigen Erholung der Sehschärfenqualität können auch einmal bis zu 2 Wochen Zeit notwendig sein.

Warum LASEK?

  • Mit LASEK ist trotz sehr dünner Hornhaut eine Behandlung möglich. 
  • LASEK ist genauso sicher und effizient wie die anderen Laser-Verfahren, bietet aber in den ersten Wochen nach dem Eingriff einen geringeren Sehkomfort.
  • Eine Verbandskontaktlinse schützt die Hornhaut für einige Tage nach dem Eingriff.
  • Es bestehen gute Langzeiterfahrungen über die Stabilität und Sicherheit der Operationsmethode.