Das LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) Operationsverfahren hat sich aus dem ursprünglichen Excimer-Laser Korrekturverfahren (PRK) entwickelt, welches seit 1986 bekannt ist.
Auf die Präparation eines Hornhautdeckels (Flap) wird verzichtet. Es wird nur die Deckzellschicht (Epithel) der Hornhaut nach Vorbehandlung mit verdünntem Alkohol zur Seite geschoben. Danach wird in der darunter freiliegenden Hornhautschicht die Modellierung mit dem Excimer Laser in gleicher Weise wie bei einer LASIK vorgenommen. Im Anschluss kann die Deckzellschicht wieder über die gelaserte Hornhautoberfläche geschoben werden. Eine Verband-Kontaktlinse schützt diese noch nicht fest verwachsene Oberflächenschicht während 3 bis 4 Tagen bis zur endgültigen Heilung und kann dann entfernt werden. Je nach Qualität des Epithels kann dieses nicht immer vollständig erhalten und an seinen ursprünglichen Platz zurückgelegt werden. Das Resultat dieses Vorgehens entspricht dann der ursprünglichen PRK-Behandlung.