Die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) Korrektur wurde 1991 erstmals in den USA angewendet. Sie bietet die Vorteile einer sicheren Operationsmethode mit schneller Erholungszeit nach dem Eingriff, verbunden mit einem einmaligen Komfort für den Patienten. Seit ihrer Einführung in den 90er Jahren wurde sie bereits millionenfach weltweit eingesetzt, in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt und standardisiert. In Deutschland und in den USA wurde die LASIK Korrektur wissenschaftlich geprüft und anerkannt.
Der gesamte Eingriff findet in lokaler Betäubung mit Augentropfen statt und dauert etwa zehn Minuten pro Auge. Zu Beginn wird mittels eines automatischen Mikrokeratoms (Miniaturhobel) eine dünne Lamelle der Hornhaut (engl. „Flap“) präpariert. Ein Saugring fixiert während dieser Zeit das Auge kurzfristig, was als leichter Druck am Auge verspürt werden kann. Anschliessend wird das dünne Hornhautscheibchen bis auf ein schmales „Scharnier“ zurückgeklappt.
Auf der darunter liegenden Hornhautschicht wird die gewünschte Formveränderung mit dem Excimer Laser modelliert. Diese Gewebeabtragung mit dem Laser benötigt zwischen 30 und 90 Sekunden. Dabei werden auch feinste unabsichtliche Augenbewegungen vom Laser registriert und automatisch korrigiert.
Anschliessend wird die Hornhautlamelle an ihren ursprünglichen Platz zurückgeklappt und saugt sich selbständig auf der Unterlage fest. Eine weitere Fixation ist nicht notwendig. Ein leichtes Nebelsehen nach dem Eingriff kann vorkommen, ebenso ein leichtes Tränen. Bereits nach einigen Stunden wird eine ausreichende Sehschärfe erreicht, so dass Sie keine Brille oder Kontaktlinsen mehr benötigen. Nach 4 bis 8 Wochen ist die neu erlangte Sehkraft stabil.
Die LASIK wird mittels Excimer Laser durchgeführt. Dieser arbeitet als so genannter kalter Laser und kann Hornhautgewebe präzise abtragen, ohne eine Schrumpfung oder eine störende Vernarbung des umliegenden Gewebes auszulösen.