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Fem­to-LAS­IK


LASER VISTA ist das ers­te Augen­la­ser­zen­trum in der Schweiz, wel­ches die Fem­to-LAS­IK zur Kor­rek­tur von Fehl­sich­tig­kei­ten mit­tels Augen­la­ser ange­bo­ten hat.

Der Ein­satz­be­reich ist grund­sätz­lich iden­tisch mit dem­je­ni­gen der klas­si­schen LASIK. Jedoch kann es vor­kom­men, dass ein Auge für eine LASIK nicht in Fra­ge kommt.


Der Fem­to-LAS­IK Ein­griff

Der Ablauf einer Fem­to-LAS­IK ist mit dem einer klas­si­schen LASIK iden­tisch. Der Unter­schied liegt ledig­lich in der Prä­pa­ra­ti­on der Horn­haut­la­mel­le. Bei der klas­si­schen LASIK wird die­se mit dem Mikro­ker­atom (klei­ner Schnitt­ho­bel), bei der Fem­to-LAS­IK mit dem Fem­to­se­kun­den-Laser geschnit­ten. Sowohl der Fem­to­se­kun­den-Laser als auch der Exci­mer-Laser wer­den über einen Com­pu­ter ange­steu­ert.


1. Prä­pa­ra­ti­on der Horn­haut­la­mel­le (Flap) mit dem Fem­to­se­kun­den-Laser

Eine inte­grier­te Soft­ware erlaubt dem Ope­ra­teur die gewünsch­te Flap-Posi­ti­on und -Dimen­si­on fest­zu­le­gen. Zu Beginn der Ope­ra­ti­on wird ein Fixa­ti­ons­ring auf das eine Auge gesetzt. Dar­auf wird ein Kon­takt­glas plat­ziert, über wel­ches die Laser­strah­len com­pu­ter­ge­steu­ert in einer vor­be­rech­ne­ten Tie­fe der Horn­haut fokus­siert wer­den. Dabei wird ein leich­ter, kur­zer Druck auf das Auge aus­ge­übt.

Die Ener­gie des Fem­to­se­kun­den-Lasers durch­dringt die äus­sers­te Schicht der Horn­haut, bis sie den vor­her exakt defi­nier­ten Punkt erreicht. Der Fem­to­se­kun­den-Laser arbei­tet sich nun wie ein Scan­ner von einem Horn­haut­rand zum gegen­über­lie­gen­den. Der Laser­strahl pro­du­ziert kleins­te Luft­bläs­chen in der gewünsch­ten Tie­fe, die in einer Ebe­ne anein­an­der­ge­reiht wer­den.

Die Horn­haut­la­mel­le kann über die­sen Luft­bläs­chen anschlies­send wie bei der klas­si­schen LASIK ange­ho­ben und zur Sei­te geklappt wer­den. Über das Ope­ra­ti­ons­mi­kro­skop und einen Moni­tor kann der Ope­ra­teur den Fort­schritt des Laser­schnit­tes exakt mit­ver­fol­gen. Ist die vor­de­re Horn­haut­la­mel­le kom­plett prä­pa­riert, wird der Fixa­ti­ons­ring ent­fernt. Es folgt die glei­che Pro­ze­dur am ande­ren Auge.


2. Kor­rek­tur der Fehl­sich­tig­keit (mit dem Exci­mer-Laser)

Beim ers­ten Auge wird jetzt der Horn­haut­de­ckel mit einem fei­nen Instru­ment auf­ge­klappt. Wie bei der her­kömm­li­chen LASIK wird jetzt die Fehl­sich­tig­keit (Kurz­sich­tig­keit, Weit­sich­tig­keit und Horn­haut­ver­krüm­mung) durch Abtra­gen von Horn­haut­ge­we­be mit dem Exci­mer-Laser kor­ri­giert.


3. Repo­si­ti­on des Horn­haut­de­ckels und Hei­lung

Zum Schluss wird die Horn­haut­la­mel­le wie­der zurück­ge­klappt. Sie saugt sich von selbst fest und ver­schliesst wie ein kör­per­ei­ge­nes Pflas­ter die Horn­haut. Es folgt die Laser­be­hand­lung des ande­ren Auges. In den ers­ten Stun­den tränt und kratzt das Auge etwas und das Sehen ist noch ver­schwom­men. Bereits weni­ge Stun­den nach der Fem­to-LAS­IK wird dann ein gutes Seh­ver­mö­gen erreicht, bis zur end­gül­ti­gen Sta­bi­li­tät dau­ert es 4−8 Wochen.


Der Fem­to­se­kun­den-Laser

Fem­to­se­kun­den-Laser arbei­ten mit ultra­kur­zen Licht­pul­sen, die nur eini­ge Mil­li­ons­tel Tei­le einer Mil­li­ards­tel Sekun­de dau­ern (10−15 s).

Sie kön­nen Mate­ria­li­en sehr exakt und mit deut­lich gerin­ge­rer Wär­me­be­las­tung als ande­re Laser behan­deln – ein gros­ser Vor­teil etwa in der Augen­heil­kun­de und der Zahn­me­di­zin.

War­um Fem­to-LAS­IK?

 Die Fem­to-LAS­IK führt zu äus­serst prä­zi­sen und siche­ren Ergeb­nis­sen.

 Das Prä­pa­rie­ren der Horn­haut­la­mel­le mit­tels Laser ist noch wesent­lich siche­rer (kei­ne Mes­ser­fehl­schnit­te) und prä­zi­ser (gerin­ge­re Streu­brei­te der Lamel­len­di­cke) als mit einem mecha­ni­schen Schneid­in­stru­ment.

 Dicke und Durch­mes­ser der Horn­haut­la­mel­le wer­den indi­vi­du­ell bestimmt. Vor allem die Dicke der Lamel­le kann äus­serst prä­zi­se gesteu­ert wer­den. Somit kön­nen auch Men­schen mit einer eher dün­nen Horn­haut mit dem Fem­to­se­kun­den-Laser sicher behan­delt wer­den.

 Die Hei­lungs­pha­se nach dem Ein­griff ist eben­falls schmerz­frei, abge­se­hen von einem vor­über­ge­hen­den Fremd­kör­per­ge­fühl und Augen­trä­nen.

 Die Erho­lungs­zeit des Auges ist sehr kurz, da die Horn­haut­la­mel­le die Ope­ra­ti­ons­wun­de wie ein kör­per­ei­ge­nes Pflas­ter schützt und sich die Seh­schär­fe in der Fol­ge rasch nor­ma­li­siert.

 Meist kön­nen Sie am Tag nach dem Ein­griff wie­der Ihren gewohn­ten Akti­vi­tä­ten nach­ge­hen.

 Nach ca. 4–8 Wochen ist die Seh­kraft sta­bil.